Wir beobachten eine weiter zunehmende Verschmelzung bisher getrennter Technologien und Fachgebiete. Grundlegend ist das Zusammenwachsen von Rechner- und Kommunikationstechnik, aber auch das Verschwimmen der Grenzen zwischen diesen Techniken und neuartigen Entertainment- und Multimediatechniken.
 
Neue technische Möglichkeiten im Bereich der Datennetze, der Multicores mit 1000en von Kernen und der virtuellen Infrastrukturen wie beim Cloud-Computing stellen uns vor neue Herausforderungen. Resultat ist eine Vielzahl neuartiger Geräte, welche den PC, die Workstation, das Telefon und das Fernsehgerät als Urahnen besitzen.
Derartige Computer/Kommunikationsumgebungen werden die Arbeits- und Freizeitwelt verändern, Ihre Grenzen verwischen und unser Leben nachhaltig beeinflussen.

Wir erwarten tiefgreifende Änderungen auf den Gebieten der Systemarchitekturen, der Anwendungen und der menschzentrierten Technologien.

Die frühere Fachgruppe APS+PC ist aus den getrennten Fachgruppen Arbeitsplatzsysteme (APS) und Personal Computing (PC) entstanden und trug dem Trend zur Integration von Einzelbereichen sowie zur Systemsicht Rechnung. Im Frühjahr 2016 wurde sie in APS (Appliances, Personal and Smart End Devices) umbenannt, um der neuen Ausrichtung zu entsprechen.

Ausgehend von den Anforderungen der räumlich und zeitlich mobilen Nutzer beschäftigt sich die FG mit Systemarchitekturen und Anwendungen zur Gestaltung heutiger und künftiger Arbeitsplätze. Von besonderem Interesse ist ihre Nutzung zur globalen Kooperation. Verwendet werden stationäre und mobile Endgeräte, hochleistungsfähige Netzinfrastrukturen, verteilte und virtualisierte Rechen- und Speicherressourcen, unter besonderer Berücksichtigung von Energieeffizienz, Sicherheits-, Zuverlässigkeits-, Heterogenitäts-  und Interoperabilitätsaspekten.

Wir verstehen uns als FG, die ihren Schwerpunkt mehr auf die übergreifenden Aspekte der Systemintegration und der Anwendung legt als auf die Vertiefung der Einzeltechnologien. Diese anwendungsorientierte Ausrichtung bringt es auch mit sich, dass wir neben der universitären Forschung auch die praktischen Aspekte der Thematik betonen. Obwohl wir diese Entwicklung vornehmlich aus technischer Sicht betrachten, so müssen doch weitere Anforderungen berücksichtigt werden, z.B. die der Psychologie, der Sozial- , Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

Die FG bietet eine Kommunikations- und Informationsplattform zu diesen Themen. Medien hierfür sind: eine Website mit aktuellen Meldungen, regelmäßige Workshops und zukünftig eine Webinar-Plattform auf der regelmäßig aktuelle Themen vorgestellt werden. Ein weiteres Ziel sind die Initiierung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den Themenschwerpunkten der Fachgruppe: Themenschwerpunkte